Di, 16. Oktober 2018

Grenzüberwachung

13.07.2017 15:35

Milizsoldaten für den Assistenzeinsatz gesucht

Mittelmeer, Sahara, Brenner: Diese geografischen Begriffe schwirren aktuell beim Thema Flüchtlinge herum. Die steirische Grenze zu Slowenien? Da ist es ruhig geworden. Dennoch bleibt das Bundesheer im Assistenzeinsatz. Für die kommenden Wochen werden noch zahlreiche Milizsoldaten gesucht.

Um die 170 Soldaten beträgt nach wie vor die Truppenstärke zur Bewachung der grünen Grenze - von der Soboth über den Murabschnitt bis nach St. Anna am Aigen, stolze 150 Kilometer. Eigenständig Personen kontrollieren dürfen sie mittlerweile nicht mehr, bei Verdacht auf illegale Einwanderer wird die Polizei gerufen. Das kommt aber nur noch selten vor. Nicht einmal 20 direkte Aufgriffe im Grenzbereich hat es laut dem Militärkommando Steiermark heuer gegeben. Zuletzt wurden am vergangenen Samstag illegale Grenzgänger im Bereich Platsch gemeldet.

Dennoch: Solange die Politik den Auftrag erteilt, wird der Assistenzeinsatz fortgesetzt. Wie im vergangenen Sommer werden auch heuer Milizsoldaten eingesetzt, um die hauptberuflichen Soldaten zu entlasten. Aufgrund der guten Bezahlung von fast 3000 Euro vor allem für Studenten attraktiv.

Während bis Ende Juli gut 110 Milizsoldaten auf Patrouille gehen, ist für die Zeit bis Ende September der Andrang zu gering. Das Bundesheer stellte daher einen Aufruf auf Facebook. Für den Einsatzort Straß werden "dringend" Zugs- und Gruppenkommandaten, Assistenzsoldaten und Kraftfahrer gesucht. Bei Interesse: jgb17mob@bmlvs.gv.at bzw. die Telefonnummer  0664/622 40 46.

Jakob Traby, Kronen Zeitung

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