Mo, 24. September 2018

Chihuahuas gesucht

04.07.2017 09:52

Suche nach Berliner Hunde-Entführern läuft weiter

Die Touristin Margret Palaz-Wiesinger gibt die Suche nach ihren Hunden nicht auf. Nachdem ihr Campingbus samt Tieren am Alexanderplatz in Berlin gestohlen wurde (wir berichteten), suchen die Frau aus Wiener Neustadt und ihr Lebensgefährte Walter die Gegend ab. Hilfe von den deutschen Behörden gibt es keine.

"Wir sind noch bis morgen, Mittwoch, hier in Berlin. Hoffentlich finden wir unsere Lieblinge", erklärt Margret Palaz-Wiesinger im "Krone"-Gespräch. Ihre drei Chihuahua-Hunde wurden von dreisten Kriminellen, nach dem Diebstahl des familieneigenen Wohnwagens, als tierische "Geiseln" genommen und wohl nach Osteuropa entführt.

"Polizei macht uns keine Hoffnungen"
"Die Polizei sagte uns, dass wir uns keine Hoffnung mehr machen sollen. Die Täter dürften bereits nach Polen oder Tschechien geflohen sein", erzählt Palaz-Wiesinger völlig entsetzt. Vor allem Privatpersonen helfen nun dem verzweifelten Ehepaar. Unzählige Internet-Plattformen rufen zur Hilfe auf, und viele Freiwillige meldeten sich bei der örtlichen Polizei, um Suchtrupps zu organisieren.

Überlebenschancen schwinden
Selbst der österreichische Botschafter, Nikolaus Marschik, hat seine Hilfe bei den Behördenwegen zugesagt. Palaz-Wiesinger: "Wir sind überwältigt von der Anteilnahme. Aber die Überlebenschancen unserer Vierbeiner schwinden täglich." Für die Berliner Polizei jedoch kein Grund, die Suche zu intensivieren. Hier hat man andere Probleme, heißt es lapidar.

Josef Poyer, Kronen Zeitung

 krone.at
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