So, 22. Juli 2018

St. Nikolai/Sausal

03.07.2017 16:48

Bei der Feuerwehr-WM ist kein Fehler erlaubt

Ein kleiner Fehler hat ihnen vor vier Jahren bei den letzten Titelkämpfen in Frankreich eine Top-Platzierung gekostet, nächste Woche in Villach möchten sie es besser machen: Die Bewerbsgruppe aus St. Nikolai im Sausal (Bezirk Leibnitz) nimmt als steirisches Aushängeschild bei der Feuerwehr-Weltmeisterschaft 2017 teil.

Wenn der Südsteirer Stefan Arnfelser spricht, könnte auch Marcel Hirscher vor einem sitzen: "Das Spitzenfeld ist so eng beisammen. Jeder Handgriff muss sitzen, es geht oft um Hundertstelsekunden! Es spielt sich viel im Kopf ab, wir versuchen daher auch Mentaltraining einfließen zu lassen."

Arnfelser gehört zur zehnköpfigen Wettkampfgruppe (neun stehen auf dem Platz, ein Mann ist Reserve) der Freiwilligen Feuerwehr St. Nikolai. Durch den Landessieg hat sie sich für den Internationalen Feuerwehrwettbewerb qualifiziert. "In dieser Konstellation sind wir seit Herbst 2016 zusammen, der Kern der Gruppe besteht seit 2004", sagt Arnfelser.

Bis zu viermal Training in der Woche
Das ohnehin intensive Training wurde nochmals nach oben geschraubt: Bis zu viermal in der Woche arbeitet man gemeinsam auf den großen Moment hin, sogar ein mehrtägiges Trainingslager stand am Programm. In Villach hat man nur eine einzige Chance, einen idealen Löschangriff zu zeigen. Danach folgt noch ein kraftraubender Staffellauf mit Hindernissen.

Die stärksten Konkurrenten kommen aus dem eigenen Land, Oberösterreich ist stets spitze. Auch die Slowenen werden immer besser, Italien und Deutschland sind auch im Favoritenfeld.

Jakob Traby, Kronen Zeitung

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