Pedale verwechselt

Junge Mutter fuhr mit Auto in Stausee

Durchnässt, geschockt und vor Kälte zitternd überstand eine Autolenkerin (26) aus Leonstein eine Fahrt in den Stausee Klaus. Die Frau hatte das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt und war mit ihrem Seat im See versunken - sie rettete sich schwimmend ans Ufer.

"Sie hatte Glück, dass sie die Fahrertür aufmachen konnte", sagt Einsatzleiter Herbert Trinkl von der Feuerwehr Frauenstein. Der Wagen versank zwei Meter tief im See. Jennifer O. stellte sich zuerst aufs Autodach, wo sie im nur 14 Grad kalten Wasser zunächst erfolglos auf Hilfe wartete. Dann schwamm sie ans Ufer.

Bergung mit Seilwinde
Bei einer Baustelle borgte sich die junge Mutter ein Handy aus und alarmierte die Feuerwehr. Diese rückte mit Tauchern, einem Boot und Ölsperren an. "Wir haben den Wagen mit einer Seilwinde herausgezogen", so Trinkl. Die zitternde Lenkerin lehnte ärztliche Hilfe ab, wurde aber in wärmende Decken gehüllt. An ihrem Pkw entstand Totalschaden.

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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