Mo, 25. Juni 2018

Ärger über snapfish

19.05.2017 06:00

Kundin muss für Fehler von Firma zahlen

Gegenstände, bedruckt mit eigenen Fotos, sind originelle Geschenke, die Freude machen. Aber nur bei richtiger Lieferung. Im Fall von Tanja R. war das anders. Sie erhielt von snapfish.de ein Foto-Häferl mit dem Bild einer völlig unbekannten Person und musste für den Fehler der Firma dann auch noch teuer bezahlen…

Bei der Firma snapfish.de, die via Internet personalisierte Fotogeschenke anbietet, bestellte Tanja R. vor eineinhalb Jahren mehrere Artikel. Darunter ein mit einem Foto bedrucktes Kaffeehäferl, das ein Geschenk sein sollte. Geliefert wurde Frau R. fälschlicherweise eine Tasse mit dem Bild von jemandem, den sie gar nicht kennt. "Das Kundenservice, das ich kontaktierte, sagte mir, ich könne die falsche Tasse entsorgen. Die richtige würde ich gratis und versandkostenfrei bekommen", so die Niederösterreicherin. Gehalten wurde dieses Versprechen aber nicht. Im Gegenteil. Ohne ihr je eine Mahnung gesendet zu haben, schickte man Frau R. wenig später einfach den blauen Brief eines Inkassobüros. Forderung: 74 Euro für nicht bezahlte Versandkosten in Höhe von 3,99 Euro. Unzählige Male versuchte Frau R. den Fall zu klären, ohne Erfolg. Weil man ihr dann mit dem Gericht drohte, zahlte die Leserin und wandte sich an uns.

Doch auch der Ombudsfrau konnte snapfish.de nicht erklären, was in diesem Fall passiert war. Man sendete uns lediglich Kopien der angeblich offenen Rechnung. Wirklich klären wollte man nicht, was da passiert ist. Bei einem derart schlechten Kundenservice kann einem nur das Häferl übergehen!

 Ombudsfrau
Ombudsfrau

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