Insgesamt werden die heimischen Händler heuer um einen Mehrumsatz von rund 1,6 Mrd. Euro rittern. Am meisten profitiert nach wie vor der Spielwarenhandel von der Konsumfreude zur Weihnachtszeit, dank Christkindl und Weihnachtsmann setzt man um 170 Prozent mehr um als in einem Durchschnittsmonat. Dicht dahinter liegt der Uhren- und Schmuckhandel mit einem Plus von 165 Prozent, gefolgt vom Buchhandel (+100 Prozent).
Weiter fortsetzen wird sich heuer der Trend zu „Genussgeschenken“ wie Städte- oder Wellnessreisen, wenngleich Produktgeschenke unter dem Christbaum noch immer dominieren. Auch das Internet wird für den klassischen Einzelhandel zur immer größer werdenden Konkurrenz, vor allem im Buch- und Elektrohandel boomt das Online-Geschäft.
Im Vorjahr waren die Umsätze im Weihnachtsgeschäft erstmals seit 2001 wieder gestiegen. Im Schnitt gaben die Österreicher mit 350 Euro pro Kopf um gut zwei Prozent mehr aus als im Jahr davor. Auch der Zeitpunkt für die Weihnachtseinkäufe verlagert sich: Begann das große Weihnachtsgeschäft vor zehn Jahren noch im Oktober, konzentriert sich das Hauptgeschäft heute vorwiegend auf den Dezember.
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.