17.04.2017 15:32 |

9 Verletzte in Wien

Regionalzug überfuhr Signal vor Railjet-Kollision

Die Ursache für den Zusammenstoß eines Railjets mit einem Regionalexpress am Samstag am Bahnhof Wien-Meidling ist geklärt: Wie die Ermittlungen ergaben, hatte der Lokführer des Regionalexpresses (REX), in dem sich keine Passagiere befanden, ein Stoppsignal überfahren. Bei dem Unfall wurden neun Menschen verletzt.

Unklar ist noch, wie es zum Überfahren des Signals kommen konnte. "Das müssen wir untersuchen, ob es ein menschliches Versagen oder ein technischer Defekt war, der dazu geführt hat", so ÖBB-Sprecher Roman Hahslinger am Ostermontag.

Video: Mehrere Verletzte bei Zugunglück in Wien-Meidling

Die beiden Züge waren am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr im Bereich von Bahnsteig 5 aufeinandergeprallt. Der Railjet war offenbar gerade beim Anfahren, der REX hingegen auf einer Verschubfahrt, weil er kurz darauf die Strecke Richtung Norden nach Retz und Znojmo (Znaim) über Floridsdorf in Angriff nehmen sollte. Für Verschubfahrten gelten andere Regeln als im Liniendienst.

Kollision endet glimpflich, aber beträchtliche Schäden
Jedenfalls waren beide Züge im Bahnhofsbereich mit verhältnismäßig geringer Geschwindigkeit unterwegs. Nicht zuletzt deshalb endete die Kollision vergleichsweise glimpflich: Neun Personen wurden im Railjet verletzt, die schwerste Blessur war ein Handbruch. Im REX saßen keine Passagiere, die beiden Lokführer blieben unverletzt. Die Schäden waren jedoch beträchtlich: Der Railjet wurde teilweise aus den Schienen gehoben und zur Seite gekippt. Auch eine Oberleitung wurde beschädigt.

Die Unfallzüge wurden noch am Sonntag komplett vom Unfallort abtransportiert, die Oberleitung war am Montag bereits instand gesetzt.

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