Bewohner unverletzt

Zu heißer Topf zerstörte das Asylheim

Der gefährliche Großbrand in einer Asylunterkunft in Altenberg bei Linz, der Samstag Abend  120 Florianijünger in Atem hielt, war durch angebrannte Speisen in einem vergessenen Topf am Herd ausgelöst worden. Das ergaben die Ermittlungen der Brandgruppe des LKA. 28 Bewohner blieben unverletzt, es entstand aber erheblicher Sachschaden.

Der Brand war am Samstag gegen 19.10 Uhr im Gebäude im Haselgraben an der Leonfeldnerstraße 530 in Altenberg bei Linz ausgebrochen. Dort sind - betreut von der Caritas - 28 Asylwerber untergebracht. "Als wir eintrafen, standen die Bewohner alle schon heraußen am Gehsteig", schildert der Feuerwehr-Einsatzleiter Gebhard Gangl: "Es drang dichter Rauch aus dem Dach - wir sind mit schwerem Atemschutz rein."

Binnen kürzester Zeit stand die Zwischendecke vom dritten Stock, in dem sich auch mehrere Wohnbereiche befinden, bis zum Dachstuhl in Vollbrand. Um die Flammen wirksam bekämpfen zu können, mussten die Einsatzkräfte die Dachhaut öffnen, erklärte Bezirksfeuerwehrkommandant Johannes Enzenhofer. Während der Brandbekämpfung musste die angrenzende B 126 zur Gänze gesperrt werden. Das Gros der Helfer konnte nach 1 Uhr früh wieder abrücken, zwei Wehren waren bis Sonntag vor Ort.

Alle Bewohner wurden vor Ort ärztlich untersucht und dann in anderen Quartieren untergebracht. Ermittler des LKA stellten fest, dass ein vergessener Topf auf einem Elektroherd überhitzte und den Dunstabzeug in Brand gesteckt hatte.

Anfang Juni des Vorjahres war ein neu errichtetes Flüchtlingsheim in Altenfelden zerstört worden - damals war es Brandlegung.

Johannes Nöbauer, Kronen-Zeitung

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