07.04.2017 07:34 |

Golf

Mäßiger Auftakt von Bernd Wiesberger bei Masters

Der 40-jährige US-Golfprofi Charley Hoffman ist der unerwartet und deutlich Führende nach der Auftaktrunde des 81. US Masters der Golfer in Augusta. Der Weltranglisten-52. liegt nach einer 65er-Runde mit vier Schlägen Vorsprung auf seinen Landsmann William McGirt voran. Der Österreicher Bernd Wiesberger kam nur auf eine Runde von 77 Schlägen, womit er den geteilten 66. Rang einnahm.

In Abwesenheit des nach einem Treppensturz am Rücken verletzten Weltranglisten-Ersten Dustin Johnson spielten die meisten der übrigen Favoriten bei unangenehm böigem Wind gut, aber nicht überragend. Olympiasieger Justin Rose, Phil Mickelson, Rory McIlroy, Titelverteidiger Danny Willett, Jason Day und Jordan Spieth zeigten Runden von 71 bis 75 Schlägen. Jeder von ihnen hat noch die Möglichkeit, weit nach vorne zu kommen oder sogar zu gewinnen.

Wiesberger ohne Birdie
Wiesberger blieb auf seiner Auftakt-Runde ohne Birdie. Auf den Löchern 3, 5 und 16 passierten ihm Bogeys, auf der 15 sogar ein Doppel-Bogey. "Die Bedingungen waren wie erwartet relativ schwer. Durch den böigen Wind war es schwer, die Schläge einzuschätzen und Bälle richtig am Grün zu positionieren", sagte der 31-Jährige nach der Runde und erklärte: "Leider habe ich am Anfang im kurzen Spiel ein paar Fehler eingebaut und musste frühe Bogeys hinnehmen."

Das Vertrauen in sein Spiel sei aber weiter gegeben. Hatte Wiesberger bei seinen bisherigen beiden Masters-Antreten den Cut geschafft, zeigte er sich in Hinblick auf das diesbezügliche Triple zuversichtlich.

Johnson nach Treppensturz: "Das nervt wirklich"
Johnson war am Vortag des ersten Abschlags durch ein ungewöhnliches Missgeschick vom Favoriten zum prominentesten Abwesenden geworden. "Das nervt", klagte der 32-Jährige. "Ich spiele gerade das beste Golf meiner Karriere. Dies ist eines meiner Lieblingsturniere im Jahr. Und dann passiert mir so ein blöder Unfall. Das nervt wirklich."

Johnson hatte einfach nur schnell sein Auto vor dem angemieteten Haus umparken wollen. Auf Socken lief er die Treppe hinunter, rutschte aus und stützte hart auf den Rücken. Nicht nur die linke Seite des Rückens, auch der linke Ellenbogen war geprellt. "Ich habe alles getan, was ich konnte, um spielen zu können", erzählte der 32-Jährige. Die ganze Nacht hindurch wurden die Prellungen abwechselnd mit Eis, Wärme und wieder Eis behandelt. Aber die Zeit war zu kurz.

Am Morgen ging Johnson gemeinsam mit seinem Schwung-Coach Butch Harmon auf die Drivingrange und versuchte unter Schmerzen ein paar Bälle zu schlagen. "Ich wollte spielen, aber ich konnte einfach nicht schwingen", sagte Johnson enttäuscht. Eine Minute vor der Startzeit teilte er dann seinen Spielpartnern Bubba Watson und Jimmy Walker mit, dass er in diesem Jahr nicht beim Masters dabei sein wird. Der Top-Favorit auf das Green Jacket war also aus dem Rennen - kampflos

 

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