06.04.2017 06:50 |

Schulwart betroffen

Offene Tuberkulose - Alarm an Volksschule

Große Aufregung herrscht derzeit in der oberösterreichischen Gemeinde Friedburg. Der Schulwart, der die Volksschule und die Neue Mittelschule betreut, liegt seit der Vorwoche mit offener Tuberkulose im Krankenhaus. Am 21. April müssen sich deshalb alle Schüler, Lehrer und sonstigen Mitarbeiter einem TBC-Test unterziehen.

Der erkrankte Schulwart hatte am Mittwoch vor einer Woche die Schulleitungen von seiner ansteckenden Erkrankung informiert. Er liegt seither mit offener Tuberkulose im Krankenhaus. Die Bezirkshauptmannschaft Braunau übernahm die Krisengeschäfte.

BH-Chef Georg Wojak zur "Krone": "Zu dem riesigen Strauß an Aufgaben einer BH gehört auch die Volksgesundheit. Wir haben innerhalb von 48 Stunden eine Informationsveranstaltung für die Lehrer und die Elternvertreter organisiert."

Tuberkulin-Hauttest
Sämtliche Mitarbeiter der Volksschule und der Neuen Mittelschule Friedburg werden sich mit den Schülern am 21. April einer Untersuchung unterziehen. Dabei wird ein Tuberkulin-Hauttest durchgeführt, erklärt Wojak: "Die Personen werden damit behandelt. Verhärtet sich die betreffende Hautstelle innerhalb von 72 Stunden, dann sind weitere Untersuchungen zur Abklärung nötig." Überdies wird drei Monate später nochmals nachkontrolliert werden.

Behördenleiter Wojak geht aber nicht davon aus, dass weitere TBC-Erkrankungen entdeckt werden: "Personen müssen sich mit dem TBC-Erkrankten sechs bis acht Stunden lang im selben Raum aufhalten, um angesteckt werden zu können. Das war hier meines Wissens aber nicht der Fall."

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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