04.04.2017 17:51 |

Bad Eisenkappel

Gerichtsvollzieher kam mit Polizei-Großaufgebot

Ein Großaufgebot an Polizisten musste am Dienstag einen Gerichtsvollzieher in Bad Eisenkappel begleiten. Dieser sollte die Liegenschaft einer Staatenbund-Anhängerin schätzen, weil die 60-Jährige sich weigert, einen Kredit zurückzuzahlen. Die Frau hatte dem Exekutor bisher den Zutritt zu ihrem Haus strikt untersagt.

"Und das sollen unsere Freunde und Helfer sein? Sie enteignen ohne Berechtigung einen Menschen. Damit kommt ihr nicht durch", brüllte eine aufgebrachte Gruppe von "Staatenbündlern". Ihre Wut richtete sich gegen Polizisten, die einem Gerichtsvollzieher bei einer Liegenschaftsschätzung in Bad Eisenkappel den Rücken freihalten mussten. Die "Staatsverweigerer" wollten eine ihrer Gleichgesinnten, eine Handelsvertreterin (60), gegen die von ihnen nicht anerkannten Behörden schützen.

Mitglieder des Staatenbunds berufen sich auf "Naturrecht" und erkennen weder Staat noch staatliche Organisationen wie die Polizei an. So ist es auch bei der Unterkärntnerin, die beschlossen hat, ihre Schulden nicht mehr zurückzuzahlen. Deshalb droht ihr nun die Zwangsversteigerung.

Was sie von Beamten hält, hat die Frau auf einem Zettel klargemacht, den sie an ihre Haustür geklebt hat. Ihr Versuch, den Behörden den Zugang zu verwehren, war aber zum Scheitern verurteilt. Die Amtshandlung wurde letztlich ohne großen Widerstand durchgeführt.

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