Sa, 18. August 2018

20.10.2006 16:20

Pflegenotstand

Das freie Wort

Meine Frau ist Österreicherin und examinierte Altenpflegerin nach deutschem Recht. Mit ihrer deutschen dreijährigen, 4600 Stunden dauernden Altenpflege-Vollzeit-Fachausbildung dürfte sie zwar in Deutschland, der Schweiz, in Holland und in Belgien als qualifizierte Krankenpflegefachkraft in Altenheimen und in der Hauskrankenpflege tätig werden, doch leider nicht in Österreich.


In Österreich wird ihre gute dreijährige deutsche Fachausbildung trotz mehrmaliger Antragstellung um Anerkennung leider von den österreichischen Behörden mit der Begründung abgelehnt, dass der deutsche Altenpflegeberuf in Österreich nicht reglementiert ist.


Da unser Lebensmittelpunkt aber in Österreich liegt, muss sie hier trotz ihrer Qualifikation nun als Hilfskraft mit sehr niedrigem Gehalt arbeiten. Ich glaube, das passt ja den hochbezahlten Politikern sehr in den Kram, sonst würden längst auch in Deutschland ausgebildete examinierte Altenpflegerinnen und Altenpfleger, die in Österreich tätig werden möchten, arbeiten dürfen, besonders wenn sie seit Geburt wie meine Frau österreichische Staatsbürger sind, aber nur den Beruf in Deutschland erlernt haben.




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erschienen am Sa, 21.10.

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