So, 22. Juli 2018

Polizei ermittelt

27.01.2017 10:10

Tierhasser hat Katzen im Bezirk Tulln im Visier

Fassungslosigkeit herrscht bei allen Tierfreunden: Seit mehreren Monaten vergiftet ein Unbekannter in Tulln und Umgebung hilflose Katzen. Nun wurden im Bezirk erneut drei tote Vierbeiner entdeckt. Die Polizei tappt im Dunkeln. "Wir können nicht sagen, ob es sich um einen oder mehrere Täter handelt", wird betont.

Zwei vergiftete Katzen gab es zuletzt in Atzelsdorf zu beklagen, auch im nur wenige Autominuten entfernten Staasdorf musste eine Samtpfote sterben, nachdem sie offenbar präparierte Köder gefressen hatte. "Wer zu so etwas fähig ist, stellt eine Gefahr für die Umgebung dar", ist eine Anrainerin empört. Die beunruhigte Bürgerin fürchtet, dass auch andere Tiere oder sogar Kinder mit den toxischen Fallen in Kontakt kommen könnten.

Ganze Serie von Vergiftungsfällen
Die jüngsten Fällen reihen sich in eine ganze Serie ein: Pixendorf, Atzenbrugg und auch in Tulln-Stadt sorgten tote Tiere für Aufregung. "Es könnte natürlich sein, dass es sich um mehrere irre Katzenhasser handelt", hört man bei der Polizei. Doch viele Einwohner der Region glauben nicht daran: "Es ist immer gleich. Erst bleiben die Vierbeiner tagelang verschwunden, dann werden sie mit Vergiftungserscheinungen auf der Straße gefunden. Vermutlich derselbe Täter!"

Besonders erschreckend: In einigen Orten im Bezirk sollen Katzen auch schon gequält worden sein. Die Ermittlungen der Polizei verliefen vorerst im Sand.

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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