Mo, 20. August 2018

Behörde eiskalt:

06.10.2016 11:20

Kranker soll nun 1,93 Euro Notstandshilfe leben

Vor den Trümmern seines Lebens steht derzeit ein 53-jähriger Südburgenländer. Nach 34 Dienstjahren brach der Mann während der Arbeit zusammen, musste ins Krankenhaus und ist seither arbeitsunfähig. Nach Spitalsaufenthalten und Reha soll er nun Notstandshilfe erhalten. In einer Höhe von 1,93 € am Tag …

"Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll. Meine Frau und ich sind bisher gerade so über die Runden gekommen. Aber jetzt können wir nicht einmal mehr die Miete bezahlen", sagt Werner A. aus Eisenberg an der Pinka. Es war vor drei Jahren, als der ganze Albtraum für den Schichtarbeiter begann. Damals brach er im Dienst zusammen, es wurde eine schwere Stoffwechselkrankheit und Burnout diagnostiziert. "Seither bin ich in ärztlicher Behandlung, kann nicht mehr arbeiten gehen", so der 53-Jährige.

Aber genau dem wurde nach einer Untersuchung seitens der PVA widersprochen. Deshalb liefen Reha-Geld und Arbeitslose aus. Der Südburgenländer suchte um Notstandshilfe an. Nun liegt ihm der Bescheid vor. "Am Tag bekomme ich 1,93 €, das sind im Monat rund 58 €. Der Grund liegt wohl darin, dass meine Frau arbeiten geht und 1400 Euro verdient", vermutet A. Dennoch hat er nun Angst, die Wohnung zu verlieren. Denn ein offener Kredit, Miete, Strom und sehr hohe Medikamentenkosten verschlingen oft mehr Geld, als vorhanden ist.

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