Feuer am Dach

Mike Büskens poltert: "Das ist nicht rapidwürdig"

Sport
02.10.2016 21:43

Bei Rapid Wien liegen nach der 2:4-Pleite in Ried die Nerven blank. Nach zehn Runden haben die Hütteldorfer nur vier Siege geholt. In der Tabelle liegt der Rekordmeister auf Platz vier, neun Punkte hinter Leader Sturm. Trainer Mike Büskens fand nach dem Debakel gegen Ried klare Worte: "Das ist nicht rapidwürdig." Alle Tore sehen Sie oben im Video!

Bei Rapid ist nach der Pleite in Ried Feuer am Dach: Ein neuer Trainer, teure Transfers und trotzdem liegen die Wiener nach zehn Runden nur auf dem vierten Tabellenplatz. Bereits neun Punkte fehlen auf  Und jetzt folgte mit der 2:4-Niederlage in Ried der negative Höhepunkt. Trainer Mike Büskens entschuldigte sich sogar bei den Fans: "Das war absolut enttäuschend. Wir haben uns viel vorgenommen, aber dem Gegner vom ersten Augenblick in die Karten gespielt. Wir haben wahnsinnig viele Fehler im Passspiel gemacht und waren in den ersten 20 Minuten nicht präsent. Das ist nicht rapidwürdig, wir müssen uns bei allen Fans entschuldigen, die diesen weiten Weg auf sich genommen haben. Ried hat es gut gemacht, sie haben aber auch von unseren Fehlern profitiert."

"Was ist das für eine blöde Frage"
Bei den Spielern saß der Frust tief. Zu spüren bekam das auch ORF-Moderatorin Kristina Inhof. Also Rapid-Torwart Richard Strebinger fragte, wie viel Schuld er sich nach einem Patzer an der Niederlage gebe, kam die schroffe Antwort: "Was ist das für eine blöde Frage."

Sportdirektor Müller fand nach dem Spiel harte Worte: "Das war blamabel und denkbar schlecht. Für mich ist das einfach eine blamable Leistung. Wir waren schlampig, unkonzentriert und das passiert uns oft. Die Mannschaft zeigt zuhause und auswärts zwei Gesichter."

Büskens hat für die Niederlage keine Erklärung: "Ich kann nicht nachvollziehen, dass wir von Beginn an nicht da waren und von Beginn an so viele Fehler teilweise auch ohne Druck gemacht haben. Dass jetzt bei Rapid Unruhe ausbricht, ist normal, aber wir müssen uns um die Basics kümmern und nicht um die Unruhe, die von außen hereingetragen wird."

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(Bild: KMM)



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