22.09.2016 17:09 |

Aufgeflogen

Unternehmer in Haft: Megacoup mit Luxusautos

Er kann’s einfach nicht lassen: Bereits zum achten Mal (!) steht ein Kärntner (60) unter schwerem Betrugsverdacht. Der einstige Rallyefahrer - der schon mehrere Jahre hinter Gittern verbracht hat - sitzt derzeit erneut in der Justizanstalt, weil er mit Luxusautos Kunden um mehr als eine Million Euro geprellt haben soll!

Aufgeflogen ist der Betrug mit der Konkurseröffnung über eine der vielen Firmen des 60-Jährigen. "Mittlerweile liegen die Forderungen bei rund 1,4 Millionen Euro", erklärt Masseverwalter Berhard Fink. Die 21 Gläubiger sind großteils Kunden, die bei dem Unternehmer über eine Fahrzeugfirma Autos bestellt hatten.

Und nicht irgendwelche Wagen: Lamborghini Gallardo, Porsche, Ferrari, Audi Q7 - mit bis zu einer viertel Million Euro schlug mancher Luxusbolide zu Buche, für die der Ebenthaler frech Anzahlungen oder sogar die ganze Kaufsumme eingestreift haben soll. Der Haken an der Sache: Keines der Autos stand im Eigentum des Möchtegern-Händlers! "Er fasste schon bei Abschluss der Verträge den Vorsatz, die Fahrzeuge nicht an die Geschädigten zu liefern, zumal er dazu gar nicht in der Lage war", wirft ihm daher nun die Staatsanwaltschaft vor. Dort ist der Mann - der derzeit in Untersuchungshaft sitzt - übrigens kein Unbekannter.

Vom Rallyefahrer zum Serienbetrüger

Acht Vorstrafen gehen auf sein Konto, sieben davon einschlägig wegen Betrügereien. Für einen Riesencoup mit Buntmetallen fasste der einstige Rallyefahrer bereits einmal sieben Jahre Haft aus, von denen er fünf auch verbüßte. Aber nicht einmal diese hohe Strafe hat den Spross einer früher bekannten Kärntner Familie nicht wieder auf den rechten Weg gebracht. Da wegen des jüngsten Auto-Coups bereits eine Anklage eingebracht wurde - diese ist noch nicht rechtskräftig - droht dem Vater zweier Kinder neuerlich ein längerer Aufenthalt in einer Zelle. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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