„Für Linz wäre es gut, wenn direkt an der Donau ein Aufenthaltsbereich geschaffen würde“, meint der SP-Stadtrat. Sein Plan sieht ein 49 Meter langes und bis zu neun Meter breites, wellenartig geschwungenes Bauwerk vor, das im Bereich des Steinmetzplatzes niveaugleich mit der Oberen Donaustraße an die Betonmauer des mobilen Dammes anschließen soll. Von einer 60 Quadratmeter großen Aktionsfläche aus sollen Sitzstufen zur Freifläche an der Donau führen.
Keine Angaben über Zweck?
Doch der städtische Natur- und Landschaftsschutzbeauftragte Dr. Friedrich Schwarz hält von dieser Verbauung nichts. „Der doch drastische Eingriff des Hochwasserschutzdammes in das Landschaftsbild soll durch die neu zu errichtende Uferböschung möglichst minimiert werden. Die Mauer soll donauseitig möglichst wenig in Erscheinung treten und deshalb möglichst hoch, ab dem Steinmetzplatzl donauaufwärts vollständig eingeschüttet werden“, meint er in seinem negativen Gutachten. Und er kritisiert Lugers Vorschlag: „Es wurden keine Angaben gemacht, welchen Zweck Sitzstufen und ,Aktionsfläche´ erfüllen sollen.“
Dazu Klaus Luger: „Naturschutz ist das eine, die Attraktivierung des Donauraumes das andere. Viele andere Städte an Flüssen und Seen haben solche Abgänge, Plattformen oder Sitzstufen am Wasser.“
Foto: Stadt Linz
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