31.07.2006 19:08 |

Lebensmüde

Lebensmüder Deutscher bucht Bestatter im Voraus

Ein 68-Jähriger aus dem deutschen Jena hat einem Bestatter seinen geplanten Selbstmord angekündigt und die eigene Beerdigung vorab bezahlt. Der Bestatter hat den angekündigten Termin sogar abgewartet und die Polizei erst alarmiert, als der Mann nicht mehr telefonisch erreichbar war.

Der 68-Jährige, der eine Überdosis Tabletten geschluckt hatte, konnte gerettet werden. Strafrechtlich relevant ist der Vorfall nicht, weil keine fremde Hand im Spiel war.

Zwei Wochen vor seinem Selbstmordversuch hat der Mann aus Jena dem Bestatter 2.000 Euro auf den Tisch gelegt und einen Vorvertrag für eine anonyme Beerdigung unterzeichnet.