13.01.2016 16:52 |

Unschuldig:

Freispruch für "Spesenkaiser"

Fahrten nach Wien und Bozen, Veranstaltungen, Essenseinladungen und Tausende Euro Spesen - alles im Dienste seines volkstümlichen und hoch subventionierten Vereines oder bloß Eigennutz? Diese Frage brachte einen Kärntner Akademiker am Mittwoch vor Gericht. Er konnte den Richter von seiner Unschuld überzeugen.

"Ich habe neben meinem Beruf an die 30 Stunden pro Woche für den Verein gearbeitet", so der 55-Jährige auf Fragen seines Verteidigers Michael Hirm. "Natürlich habe ich bei Reisen dann oft Privates und Vereinsarbeit verbunden, das geht da ja gar nicht anders!"

Aber auf Kosten anderer bereichert habe er sich während seiner jahrelangen Tätigkeit niemals - was schließlich auch Richter Gerhard Pöllinger aufgrund der dürftigen Beweislage anerkannt hat: Freispruch für den Volksmusiker. Dieser ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

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