27.06.2006 17:15 |

Beinahe-Katastrophe

Brennender Pkw rast durch Autobahntunnel

Am Montag ist es im Selzthaltunnel auf der A 9, der Pyhrnautobahn, beinahe zu einer Katastrophe gekommen: Ein 48-jähriger Pkw-Lenker bemerkte mitten in der Röhre, dass sein Auto zu brennen angefangen hat. Anstatt anzuhalten, stieg er aufs Gas und hat so wahrscheinlich Schlimmeres verhindert.

Der Linzer war am Vormittag auf der A 9 in Richtung Graz unterwegs. Etwa auf halbem Weg fuhr er bei Liezen (Steiermark) in den so genannten Selzthaltunnel ein. Plötzlich leuchteten in seinem Auto sämtliche Kontrolllämpchen auf, der Lenker musste feststellen, dass sein Fahrzeug im Begriff war, in Flammen aufzugehen.

Katastrophe verhindert
Seiner Geistesgegenwart ist es zu verdanken, dass der Zwischenfall nur zu materiellem Schaden führte: Denn anstatt anzuhalten und damit einen Unfall mitten im Tunnel zu riskieren, fuhr er weiter ins Freie. Hundert Meter nach dem Tunnelportal hielt er auf dem Pannenstreifen an. Kaum war er ausgestiegen, ging das Fahrzeug in Flammen auf.

Die Freiwillige Feuerwehr Selzthal rückte mit zwei Fahrzeugen und 15 Mann aus, das völlige Ausbrennen des Autos konnten aber auch sie nicht verhindern. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 10.000 Euro, was genau zu dem Feuer führte, ist Gegenstand der Untersuchungen.

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