Mi, 17. Oktober 2018

USA dementieren

07.12.2015 16:09

Erstmals Assad-Truppen bei Luftschlag getötet?

Erstmals sollen bei einem Luftangriff der US-geführten Allianz in Syrien Regierungssoldaten getötet worden sein. Vier Angehörige des syrischen Militärs seien bei dem Angriff in der von der Islamistenmiliz IS kontrollierten östlichen Provinz Deir ez-Zor ums Leben gekommen, berichtete die der Opposition nahestehende Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag. 13 weitere Soldaten seien verletzt worden. Die USA dementierten.

In syrischen Regierungskreisen hieß es, bei dem Angriff habe es Opfer gegeben, mehrere Fahrzeuge seien zerstört worden. Die US-Allianz greift in der Provinz immer wieder IS-Kämpfer aus der Luft an. Bei einem Einsatz in der Nacht auf Montag wurden der Beobachtungsstelle zufolge eine Frau und zwei ihrer Kinder getötet.

Washington dementiert Bericht
Oberst Steve Warren, Sprecher der Anti-IS-Koalition, bestätigte die Angriffe zwar, dementierte jedoch, dass Fahrzeuge oder menschliche Ziele getroffen worden seien: "Es gibt keine Anzeichen, dass sich syrische Soldaten in der Nähe unserer Angriffe befanden." Die Angriffe seien etwa 50 Kilometer südöstlich der Stadt Ayash geflogen worden. Auch US-Präsident Barack Obamas Sondergesandter für den Kampf gegen IS, Brett McGurk, dementierte die Berichte.

Die Provinz Deir ez-Zor verbindet Rakka, die Hauptstadt des IS, mit den von der Extremistenorganisation kontrollierten Gebieten im Irak. Die Gegend beheimatet auch Ölfelder, die zu den Haupteinnahmequellen des IS gehören.

Aus dem Video-Archiv: Britische Luftangriffe nun auch in Syrien

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