16.06.2006 16:25 |

US Open Golf

Montgomerie führt, Woods schwach wie nie

Der Formaufschwung von Colin Montgomerie hält an. Der 42-jährige Schotte, der noch kein Major gewonnen hat, schaffte zum Auftakt der 106. US Open in Mamaroneck auf dem schwierigen Par-70-Kurs mit 69 Schlägen als einziger Spieler eine Runde unter Par und führt einen Schlag vor einem Quintett. Tiger Woods liegt nach zweimonatiger Wettkampfpause mit 76 Schlägen nur auf Platz 68.

Die alleinige Führung für Montgomerie muss wie ein kleiner Stich ins Herz von Markus Brier sein. Der Österreicher hatte vergangenen Sonntag sein Heimturnier im Fontana GC gewonnen, Montgomerie war nur 13. geworden. Der Schotte, der maßgeblich bei der Rückkehr der Europa -Tour nach Österreich mitgeholfen hatte, hatte vor den Toren Wiens bis zum Schlusstag um den Sieg mitgespielt und war erst im Finish eingebrochen.

Mit 69 Schlägen unterbot Montgomerie auf dem äußerst selektiven West-Kurs des Winged Foot Golf Club als einziger der 156 Profis den Platzstandard von 70 Schlägen. Der Schotte gilt als einer der besten Spieler ohne Major-Sieg. "In den 90er-Jahren waren die Erwartungen eines Sieges sehr hoch, jetzt habe ich einige Jahre ausgesetzt und kann lockerer spielen", sagte Montgomerie, der den klar führenden Engländer David Howell (4 unter Par nach 14 Löchern) mit drei Birdies im Finish noch abfing.

Woods schwach
Woods kam nach neunwöchiger Pause wegen des Todes seines Vaters Earl nie in Schwung, zeigte schon vom Tee Schwächen und beendete die Runde mit sechs Bogeys und sogar einem Doppelbogeys bei nur zwei Birdies. Dies war die schwächste Auftaktrunde seiner Karriere bei einem Major. "Die Grüns waren langsam und ruppig. Normalerweise spielte man die US Open auf schnellen Grüns", kritisierte der 30- jährige US-Star.

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