14.11.2015 19:03 |

Paris-Attentate

Kamen Täter als Flüchtlinge übers Mittelmeer?

Nach Erkenntnissen der griechischen Regierung könnte zumindest einer der Täter der Anschläge von Paris als Flüchtling nach Griechenland gekommen sein. "Der Inhaber des Passes, der an einem Tatort in Paris gefunden wurde, ist am 3. Oktober 2015 nach den Regelungen der EU auf der Insel Leros registriert worden", teilte das Ministerium für Bürgerschutz in Athen mit.
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"Wir wissen nicht, durch welche andere Länder der Inhaber des Passes weitergereist ist", heißt es in einer Erklärung (siehe Tweet), die der stellvertretende griechische Minister für Bürgerschutz und Öffentliche Ordnung, Nikos Toskas, am Samstagabend veröffentlichte. Insider berichteten, der junge Mann sei mit einer Gruppe von 69 Menschen auf der Insel Leros angekommen und habe dort seine Fingerabdrücke abgegeben.

Der syrische Pass ist den Angaben zufolge nahe einem der Urheber der Terroranschläge von Paris gefunden worden. Das Reisedokument sei in der Nähe der Leiche eines der Angreifer gelegen, sagte ein Polizeivertreter am Samstag. Ermittler gehen - gemeinsam mit französischen und ausländischen Geheimdiensten - derzeit einer "syrischen Spur" nach, hieß es weiter.

Gegenüber französischen Medien gaben Ermittler an, der syrische Reispass gehöre offenbar einem 1970 geborenen Mann. Nahe einer Stelle, an der sich zwei Attentäter in die Luft gesprengt haben, sei zudem ein ägyptisches Reisedokument gefunden worden, hieß es. Unklar ist, ob sein Eigentümer in Griechenland registriert worden ist.

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