Ein weiterer Schritt für die Verwirklichung des 5,4 Milliarden Euro schweren ÖBB-Jahrhundertprojektes ist gesetzt: Nachdem von steirischer Seite aus bereits zwei Megabohrer ("Mauli 1" und "Mauli 2") in Richtung Kärnten unterwegs sind, wurde nun die dritte Riesen-Maschine von Ulrike Wehr, der steirischen Lebensgefährtin von Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser, auf den Namen "Kora" getauft. Sie wird sich von unserem Nachbarbundesland aus Meter für Meter in den Berg graben.
Nur noch 45 Minuten von Graz nach Klagenfurt
Beim symbolischen "Andrehen" - mit 20 Sicherheitskräften - halfen auch Bundesminister Alois Stöger, die Landeshauptleute Kaiser und Hermann Schützenhofer mit. Die Landeschefs meinten: "Bald rücken wir noch näher zusammen." Ab 2023 liegen nur noch 45 Minuten Fahrzeit zwischen den Landeshauptstädten.
Der Aufbau der 10.000 PS, 2500 Tonnen schweren und 250 Meter langen "Kora" hat drei Monate gedauert. "Die Technik funktioniert, der Probelauf ist geschlagen", sagt Maschinenmeister Ewald Auer. Der Bohrer holt Erd- und Gesteinsmaterial aus den Berg und kleidet den Tunnel mit Stahlbetonfertigteilen aus. 220 Bauarbeiter aus Kärnten und der Steiermark sind bei der Lavanttaler Tunnelbaustelle beschäftigt.
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