Di, 25. September 2018

Keine Evakuierung

11.06.2015 07:10

HCB-Skandal: Deponie wird mit Erde zugedeckt

Die stark erhöhten HCBD-Werte in der Luft rund um die Chemie-Deponie im Süden von Brückl in Kärnten zwingen das Land zu weiteren Sofortmaßnahmen. Wie HCB-Koordinator Albert Kreiner erklärt, wird der Deponiekörper mit einer Kalkmischung und mit Erde abgedeckt. Bis eine Lösung für die endgültige Sanierung der Altlast gefunden wird, werde es keinen weiteren Abbau geben, heißt es.

Hatte man am Dienstag noch laut über drastische Maßnahmen nachgedacht, war eine Räumung des Geländes um die Deponie am Mittwoch kein Thema mehr. Stattdessen, so Kreiner, wolle man versuchen, mit weiteren Sofortmaßnahmen die stark überhöhten HCBD-Werte in den Griff zu bekommen. Mit Erfolg: Die Belastung sei mittlerweile wieder gesunken. Bis eine Lösung für die Deponie-Sanierung vorliegt, soll es keinen Abbau auf dem Gelände mehr geben.

Vorsichtige Entwarnung gibt es nach dem Fund von mehreren toten Fischen in der Gurk bei St. Filippen. Nachdem ein Zusammenhang mit erhöhten HCBD-Werten im Wasser vermutet worden war, "gibt es die Annahme, dass dies nicht im Zusammenhang mit der Donau Chemie steht", sagt Kreiner. Auch erste Wasserwerte seien unauffällig. Endgültige Ergebnisse fehlen. Am Mittwoch wurden die Ergebnisse der "Funk-Kommission" rund um den Skandal dem HCB-Untersuchungsausschuss dargelegt.

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