Mi, 20. März 2019
21.03.2015 22:48

Flughafen Klagenfurt

Marode Landebahn schreckt neue Fluglinien ab

Neue Destinationen in Europa und doppelt so viele Passagiere (500.000) wie heute: So sieht die Zukunftsvision für den Klagenfurter Airport aus. Ein "Höhenflug", der nur durch die Sanierung der Landebahn gestartet werden kann. 15 Millionen Euro müssen dafür durch die öffentliche Hand beigesteuert werden. Allerdings fehlt noch die Freigabe durch die EU – und nun drängt die Zeit.

"Es tut uns nicht gut, dass wir so lange in der Luft hängen. Natürlich sind wir in Gesprächen mit Fluggesellschaften; vor allem Großbritannien, die Niederlande und Polen sind spannende Märkte, aber solange es keinen klaren Fahrplan für die Sanierung gibt, kommen wir kaum weiter", so Flughafen-Chef Max Schintlmeister, der fieberhaft auf die Freigabe der Fördermittel wartet.

Schließlich ist die Sanierung der maroden Piste auch der einzige Weg, um eine drohende "Betriebseinschränkung" und damit eine Schließung zu umgehen.

"Wir gehen davon aus, dass wir im Sommer grünes Licht durch die EU bekommen, dann können wir mit der Ausschreibung starten und vielleicht im Frühjahr 2016 loslegen."

Auch für die Kärntner Wirtschaft ist eine Sanierung dringend notwendig. Bereits im Herbst 2013 haben Firmen öffentlich Alarm geschlagen, dass immer mehr Konferenzen außerhalb Kärntens verlegt werden, da der Flughafen nicht mehr attraktiv genug sei.

Nur der deutsche Markt – Berlin, Hamburg und Köln – hat sich für den Klagenfurter Airport als echter Umsatzbringer erwiesen und soll in Zukunft noch stärker bedient werden.

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