Das im Jahr 1056 vom Heiligen Adalbero gegründete Stift Lambach gewährt Einblick in seine 950-jährige Geschichte und öffnet seine Schatzkammer. Im einmaligen Ambiente barocker Pracht spannt sich der Bogen vom 800 Jahre alten Adalbero-Kelch über mittelalterliche Handschriften, einen einzigartigen Silberaltar aus dem 17. Jahrhundert bis zu jenem Papst-Käppchen, das Pius VI. bei seinem Besuch 1782 in Lambach trug - und das übrigens bis heute ungewaschen ist.
Zu sehen sind auch Erinnerungen an den Besuch weiterer prominenter Besucher: Notenblätter und Briefe von Wolfgang Amadeus Mozart und das Bett von Marie Antoinette, in dem sie 1770 auf ihrer Brautfahrt nach Paris nächtigte. „Wir zeigen ein Best-Of“, konzentriert sich Ausstellungsleiter Klaus Landa angesichts des Reichtums an Schätzen auf Kleinode.
Auch die Entwicklung des mönchischen Lebens wird eindrucksvoll gezeigt. „Doch keine Angst, wir wollen die Besucher nicht missionieren“, geloben Abt Gotthard Schafelner und Prior Maximilian Neulinger lächelnd.
Foto: Stift Lambach
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