Üble Kampagne

Linzer Lehrerin wird von Moslems verleumdet

Mit einer Schmutzkübelkampagne will ausgerechnet der „Muslimische Lehrerverein“ jene mutige Vertrauenslehrerin mundtot machen, die den Kopftuch-Skandal in der Linzer Volksschule 12 aufzeigte. Die Moslem-Lehrer werfen ihrer Kollegin vor, sie habe gelogen und die braven und völlig unschuldigen Väter beleidigt.

Wer solche „Kollegen“ hat, braucht keine Feinde mehr: Ausgerechnet der „Muslimische Lehrerverein“ wird mit einer namentlich nicht gezeichneten „Gegendarstellung“ untergriffig. Angeblich hätten die drei Väter kein Kopftuchtragen der Lehrerinnen gefordert. Sie hätten auch niemals einen entsprechenden Brief an die Schulleitung verfasst. Dies sei eine „glatte Lüge“.

Die Volksschuldirektorin, die Vertrauenslehrerin sowie eine weitere Pädagogin seien überhaupt die Bösen: Denn sie hätten die Schülerinnen aufgefordert, das Kopftuch in der Schule abzunehmen! Und Geduzt hätte ein Vater die Lehrerin nur, weil sie seine Familie beleidigt habe.

LandesschulratspräsidentFritz Enzenhofer kontert: „Es ging nie um Religionsfreiheit, sondern um den Respekt vor unseren Lehrkräften. Die nun attackierten Lehrerinnen sind lang gedient und sehr korrekt.“

 

 

 

 

Foto: Chris Koller

Mittwoch, 16. Juni 2021
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