Stockeraus Innenstadt

Bürger bringen sich bei „Stadtteilentwicklung“ ein

Niederösterreich
16.03.2026 13:00

Vor einem Jahr startete in Stockerau ein Projekt zur Belebung der Innenstadt. Konkret hatte man den Stadtteil des Rennerplatzes und angrenzende Teile im Visier. Nun übergaben Anrainer dieses – auch als „Quartier“ bezeichneten – „Grätzls“ ihre Ergebnisse von  Überlegungen, Planungswerkstätten und mehr an Bürgermeisterin Andrea Völkl.

Nicht einfach nur Forderungen an die Gemeinde seien es, sondern man bekenne sich zum Stadtteil Rennerplatz im Zentrum: Mit diesen Worten übergab Lucia Kirchner-Krämer, Geschäftsfrau in diesem Grätzl rund um den Rennerplatz, nun eine Absichtserklärung („Letter of Intention“) an Bürgermeisterin Andrea Völkl. Dieser auch „Quartiersentwicklung“ genannte Vorgang hat das Ziel, die Bewohner und Geschäftsleute des Stockerauer Stadtteils in Bezug auf die Gestaltung mit den städtischen Planern kurzzuschließen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Stadtentwicklungen bergen auch ein gewisses Konfliktrisiko 
Allerdings sind auch Entwicklungsschritte in kleineren Stadtteilen nicht ganz friktionsfrei – hier könnte etwa die Parkplatzsituation noch problematisch werden, munkelt man. Mit der Kritik über fehlende Mitgestaltung zur übergeordneten Stadtplanung samt umstrittenem Vortrag ohne Mitspracherecht – wir berichteten – hat dies jedoch keine „offiziellen“ Schnittpunkte. Jedenfalls sind die Wogen in Stockerau zumindest hier vorerst geglättet.

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