„Krone“-Interview

Beim Dreh zu „Alpentod“ wurde Ferres „bergfit“

Unterhaltung
14.03.2026 06:00

Die deutsche Schauspielerin Veronia Ferres liebt seit ihrer Rolle als Buhlschaft Salzburg und ist dort jetzt als Ermittlerin unterwegs – mit der „Krone“ spricht sie über ihre Serie „Alpentod“, ihre Freundschaft mit Ethan Hawke und die Kürzung von Filmförderungen.

Kein Zuckerschlecken waren die Dreharbeiten zu den beiden neuen Folgen „Alpentod“ (die erste Folge „Tiefe Schluchten“ läuft am Samstag um 20.15 Uhr auf ServusTV) für Veronica Ferres. Die spielen sich nämlich in Schluchten und auf Gletschern ab: „Jeder von uns hatte einen Bergretter, der uns half, denn wir mussten teilweise klettern, um überhaupt zur Drehlocation zu kommen. Ich habe auch einen Wetterumschwung erlebt, wo es hieß, wir müssen alle sofort zur Gondel – und 20 Minuten später konnte man durch Sturm und Nebelwand kaum noch etwas sehen. In der Klam konnte es auch ziemlich rutschig sein, da darfst du keinen falschen Tritt machen. Es war also ziemlich viel Action, aber ich bin richtig bergfit geworden.“

Veronica Ferres produzierte kürzlich einen Film mit Ethan Hawke, den sie bei der Berlinale ...
Veronica Ferres produzierte kürzlich einen Film mit Ethan Hawke, den sie bei der Berlinale zeigte.(Bild: ServusTV / Raymond Roemke)

Seit ihrem Part beim „Jedermann“ liebt Ferres die ganze Salzburger Region: „Salzburg hat mir unendlich viel geschenkt, hier fühle ich mich wie zu Hause. Ich habe es genossen, zwei Monate in Anif zu leben.“ Im „Krone“-Interview verrät sie auch, dass sie immer noch mit dem österreichischen Dialekt kämpft: „Nahe unseres Drehorts in Kuchl gab es ein Altersheim, und dort ging oft eine 92-jährige Frau spazieren, mit der ich immer wieder gesprochen habe. Sie hat mir gute Tipps gegeben fürs Leben und fürs Älterwerden, eine kluge Frau. Aber ja, manchmal musste ich dreimal nachfragen, weil ich nicht alles verstanden habe“, lacht sie. Ihr liebstes Dialektwort? „Oachkatzlschwoaf!“

Veronica Ferres und Tim Oliver Schultz in „Alpentod“
Veronica Ferres und Tim Oliver Schultz in „Alpentod“(Bild: ServusTV / Raymond Roemke)

In den neuen „Alpentod“-Folgen entwickelt sich ihre Ermittlerin Birgit Reincke weiter: „Sie wird nicht nur zur Jägerin, sobald sie eine Spur findet, sondern hat auch eine große Bandbreite in ihrem persönlichen Leben. Es war mir wichtig, dass es in der Serie menschelt.“ Als Produzentin arbeitete Ferres übrigens kürzlich eng mit Superstar Ethan Hawke zusammen: „Er ist unglaublich talentiert und gebildet, es war so eine tolle, wertschätzende Zusammenarbeit. Kein Wunder, dass er für einen Oscar nominiert ist. Es ist eine tolle Freundschaft entstanden.“

Die Förderungskürzungen in Österreich sieht sie kritisch: „Ohne finanzielle Unterstützung ist die Branche tot. Es wird immer vergessen, was für ein großer Wirtschaftsfaktor Film ist. Er schafft Arbeitsplätze genau wie andere starke Industriezweige. Jeder Euro Förderung kommt fünffach zurück.“

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