Zum verspäteten Auftakt in das Frühjahr in der 2. Liga gab es für Austria Salzburg keine Punkte. Die Truppe von Trainer Christian Schaider verlor gegen den FAC mit 0:1. Das entscheidende Gegentor entstand denkbar unglücklich.
Herrschte vor rund einer Woche noch Schneechaos, das zur Absage des Auswärtsspiels gegen Rapid II geführt hatte, herrschten beim verspäteten Auftakt ins Zweitliga-Frühjahr frühlingshafte Verhältnisse im Max Aicher-Stadion. Austria Salzburg empfing den FAC, den die Violetten in der Hinrunde noch mit 2:1 bezwingen konnten.
Alle Neuen in der Startelf
Trainer Christian Schaider bot gleich alle drei Winter-Neuzugänge auf. Tobias Rohrmoser begann als Rechtsverteidiger, Nico Lukasser-Weitlaner und Florian Rieder waren Teil der Offensivabteilung.
Die Hausherren erwischten vor 1566 Zuschauern aber einen denkbar schlechten Start. Linksverteidiger Gabriel Marusic hatte das Spielgerät quasi unter Kontrolle, aufgrund eines Rasenziegels versprang der Ball aber Richtung Gegner. Lan Piskule bediente Lukas Gabbichler, der trocken zum 1:0 für die Gäste verwertete. Simon Nesler-Täubl im Tor der Austria war chancenlos. Dafür bewahrte der Schlussmann sein Team kurz darauf mit einer starken Parade vor einem höheren Rückstand.
FAC stand gut
Bis zur ersten Chance der Maxglaner dauerte es 17 Minuten. Marinko Sorda hatte den Ball in die Mitte geflankt, Luca Meisl auf Sebastian Aigner abgelegt – die Nummer 24 brachte das Leder aber nicht im Kasten der Gäste unter. Die Violetten taten sich enorm schwer gegen den FAC. Trainer Schaider schickte Mitte der ersten Halbzeit schon sechs Spieler zum Aufwärmen.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nicht wirklich viel. Bei der Austria schlichen sich – wohl auch aufgrund des schwierigen Untergrunds – immer wieder Ungenauigkeiten ein. So war lange eine gelungene Sorda-Grätsche eines der größeren Erfolgserlebnisse des violetten Anhangs. Nur selten kam echte Torgefahr auf, etwa in Minute 71, als Unordnung im Gäste-Strafraum herrschte, der Aufsteiger daraus aber kein Kapital schlagen konnte.
Am Ende war es fast Tormann Nesler-Täubl vorbehalten, für den umjubelten Punkt zu sorgen. Ein Freistoß des 21-Jährigen aus der eigenen Hälfte rauschte knapp über das Tor von FAC-Goalie Juri Kirchmayr. So blieb es trotz Bemühens der Austria beim 0:1. Der Fehlstart geht aber auch auf die Kappe dieses Rasenziegels aus Minute fünf. Es passte zum gebrauchten Tag.
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