In einem achtstündigen (!) Telefonat wurde eine Mostviertlerin Opfer von Betrügern. Der Täter – ein 22-jähriger Niederländer – konnte gefasst werden.
Ein Anruf mit Folgen: Vor fast einem Jahr läutete das Handy einer Herzogenburgerin. Die Nummer: anonym! Die Mostviertlerin hob dennoch ab und sprach mit einem vermeintlichen Bankmitarbeiter. Er erzählte ihr eine Schauergeschichte: Ihr Konto sei gehackt worden. Das reichte, um die Frau in Schockstarre zu versetzen.
Der Unbekannte überredete sie, eine Software für einen Fernzugriff auf ihr Handy zu installieren und ihm sämtliche Bankdaten und PIN-Codes mitzuteilen. Gleichzeitig forderte er sein Opfer auf, die wichtigsten Bankdaten auch in ein Kuvert zu geben. Ein Mitarbeiter würde diese wenig später abholen.
Täter schweigt zu den Vorwürfen
Tatsächlich läutete es noch am selben Tag – die Frau war die gesamte Zeit über mit dem falschen Banker am Telefon. Nach acht Stunden war das Gespräch vorbei. Ein Anruf bei ihrer Bank brachte dann Klarheit: Sie wurde Opfer von Betrügern, 43.000 Euro wurden von ihrem Konto abgebucht.
Nach umfangreichen Ermittlungen gelang es einen 22-jährigen Niederländer auszuforschen, der bereits nach Spanien ausgereist war. Im Zuge eines europäischen Haftbefehls wurde er Mitte Dezember festgenommen und vor wenigen Tagen nach Österreich ausgeliefert. Er sitzt nun in der Justizanstalt Josefstadt und schweigt zu den Vorwürfen.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.