Areal in Graz-Gries

Rösselmühle: Stadt legt Rahmenplan für Projekt vor

Steiermark
23.02.2026 17:30
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Der Rahmenplan der Stadt für das Areal der abgebrannten Rösselmühle in Gries ist fertig. Neben Grünraum sollen auch neue Radwege geschaffen werden. Konservatorium und GGZ werden am Areal vertreten sein.

Rund 700 Jahre lang drehten sich die Mühlsteine am Areal, 2014 wurde die Mehlproduktion in der Rösselmühle im Grazer Bezirk Gries eingestellt. 2023 sorgte dann ein Brand für Aufsehen, die Rauchsäule war weithin sichtbar. Durch die Brandschäden gab es für einen Großteil des Industriedenkmals keine Rettung mehr. 2024 wurden Teile eingerissen. 

Bis Ende 2024 hätte ein Rahmenplan für die Entwicklung des Areals eigentlich stehen sollen. Nun ist es endlich so weit: Am Montag hat die Stadt das Entwicklungskonzept vorgestellt, auf dessen Basis nun konkrete Bauprojekte entstehen können. Der Rahmenplan legt fest, dass maximal drei Fünftel dem Wohnen gewidmet werden. 5000 Quadratmeter Grünfläche soll dazukommen, der Mühlgang soll „erlebbar“ gemacht werden.

So sieht der Rahmenplan für das Rösselmühle/Postgarage-Areal aus
So sieht der Rahmenplan für das Rösselmühle/Postgarage-Areal aus(Bild: Stadt Graz)

Grünraum als Herzstück
„Es ist wichtig, dass ein öffentlicher Grünanteil geschaffen wird“, sagt Bürgermeisterin Elke Kahr. Die GGZ und das Johann-Joseph-Fux-Konservatorium sollen eine neue Heimat finden. Die denkmalgeschützte Postgarage bleibt erhalten. Zudem wird es neue, durchgängige Fuß- und Radwege auf der Ost-West-Achse geben.

„In den vielen Beteiligungsformaten wurde deutlich, wie wichtig dieses Areal für den Bezirk ist und wie groß der Wunsch nach einer guten, durchdachten Entwicklung ist. Zahlreiche Rückmeldungen und konkrete Anliegen sind in die Planung eingeflossen“, sagt Vizebürgermeisterin Judith Schwentner.

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