Über 100 Einsatzkräfte

Nächster Großeinsatz nach Lawine in der Steiermark

Steiermark
22.02.2026 20:14
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Die Lawinengefahr bleibt in der Steiermark groß: Nachdem am Samstag ein 21-Jähriger im Lachtal von einem Schneebrett begraben worden war und starb, ging am Sonntag in Donnersbachwald eine ähnlich große Lawine ab. Ein Großaufgebot an Rettungskräften fand aber keine Verschütteten.

Der Neuschnee vom Freitag und eindringliche Warnungen ließen es schon befürchten: Die Semesterferien endeten für die steirische Bergrettung mit gleich zwei Großeinsätzen nach Lawinenabgängen.

Am Samstag kam, wie berichtet, ein 21-jähriger Skifahrer in den Wölzer Tauern im freien Gelände ums Leben. Ein Suchhund fand den Slowaken in rund 140 Zentimetern Tiefe. 

Sportler wurde auf Lawine aufmerksam
Am Sonntagnachmittag schlug dann ein Wintersportler auf der Riesneralm bei Donnersbachwald Alarm, nachdem er im Bereich „Riesnerkrispen“ auf rund 1800 Metern Seehöhe eine bereits abgegangene Lawine entdeckt hatte. 

Da unklar war, ob dabei auch Menschen verschüttet worden waren, löste die Landeswarnzentrale Großalarm für mehrere Bergrettungs-Ortsstellen in der Region aus. Zudem wurden der Polizeihubschrauber Libelle Steiermark, zwei Öamtc-Notarzthubschrauber, die Alpinpolizei und zehn Einsatzteams der Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergrettung Steiermark hinzugezogen.

Intensive Suche endete mit Entwarnung
Die Lawine war im freien Gelände abgegangen und hatte laut Bergrettungs-Sprecher Enrico Radaelli in etwa das gleiche Ausmaß wie jene vom Vortag im Lachtal. Nach einer intensiven Suche mit allen technischen Möglichkeiten konnte gegen 16.30 Uhr zum Glück Entwarnung gegeben werden: Es wurden keine verschütteten Personen gefunden, die Rettungsaktion konnte beendet werden.

In höheren Lagen, oberhalb der Waldgrenze, gilt in der Steiermark derzeit Gefahrenstufe drei („erhebliche Gefahr“). Aber auch in tieferen Lagen kann es laut aktuellem Lawinenbericht vor allem sonnseitig zu spontanen Nassschneerutschen oder Gleitschneelawinen kommen. Auch wenn derzeit kein weiterer Neuschnee in Sicht ist, bleibt die Lawinengefahr in den nächsten Tagen groß.

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