40 alpine Einsatzkräfte mussten am Faschingsdienstag im steirischen Bad Mitterndorf ausrücken, um zwei Wintersportler von der Tauplitzalm zu retten. Widrige Wetterbedingungen erschwerten den Einsatz. Die steirische Bergrettung mahnt nun erneut zur Vorsicht im Gebirge.
Am Faschingsdienstag kam es gleich zu zwei Lawinenabgängen im steirischen Bezirk Liezen: Jener am Grimming erfasste keine Menschen. Im Tunnel der Lawinengalerie Untergrimming kam es durch die Schneemassen zu einem Auffahrunfall. Auslöser dafür dürfte die Rotschaltung der Ampel im Tunnel gewesen sein. Verletzt wurde dabei niemand.
Zwei Personen verschüttet
Nicht ganz so glimpflich ging ein Lawinenabgang auf der nur wenige Kilometer entfernten Tauplitzalm in Bad Mitterndorf aus. Zwei Wintersportler wurden dabei im Bereich des Rosskogels teilverschüttet. Die beiden konnten sich allerdings selbst aus den Schneemassen befreien und einen Notruf absetzen. Die Landeswarnzentrale Steiermark löste daraufhin einen Großalarm für die Bergrettungen Tauplitz, Ausseerland, Bad Mitterndorf und Stainach aus.
Zudem wurden mehrere Einsatzteams der Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergrettung, die Alpinpolizei, ein Notarzthubschrauber und ein Polizeihubschrauber alarmiert. Insgesamt waren rund 40 alpine Einsatzkräfte vor Ort. Trotz starkem Schneefall, schlechter Sicht und böigem Wind gelang es dem Team des Notarzthubschraubers Christophorus 14, die beiden Personen mit einer Winde zu retten und zur weiteren notfallmedizinischen Versorgung ins Tal zu bringen.
Die Bergrettung mahnt nun erneut, vor Ausflügen die aktuellen Lawinenlageberichte zu überprüfen, notwendige Notfallausrüstung bei sich zu haben und Touren sorgfältig zu planen.
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