Nach der dramatischen Home Invasion mit Schusswechsel in Amstetten (NÖ) im September 2025 liegen nun neue brisante Details vor. Die Polizei hat durch die Ermittlungen in dem Fall eine internationale Tätergruppe vollständig ausgeforscht.
Wie berichtet, waren Anfang September drei maskierte Männer mit einer Pistole sowie einer Eisenstange frühmorgens in das Wohnhaus einer 74-Jährigen eingebrochen. Sie bedrohten die Frau, hielten sie am Boden fest und raubten Bargeld sowie eine Kreditkarte. Erst das zufällige Eintreffen eines Paketdienstes schlug die Täter in die Flucht. Die Seniorin blieb körperlich unverletzt. Die Frau und ihre Familie leiden jedoch bis heute an den psychischen Folgen des Überfalls.
Flucht vor der Polizei
Kurz darauf kam es in Tatortnähe zur Eskalation: Zwei Verdächtige flüchteten vor der Polizei. Einer von ihnen lauerte den Beamten an einer Böschung auf und feuerte aus nächster Nähe mehrere Schüsse auf die Streife ab. Ein Polizist erwiderte das Feuer. Verletzt wurde niemand.
Beide Männer konnten wenig später festgenommen werden. Der dritte Tatverdächtige wurde wenige Tage später ebenfalls gefasst. In der Unterkunft der Bande stellten Ermittler Teile der Beute sicher.
Serien-Einbrüche geklärt
Die Gruppe wird auch für mehrere Einbruchsdiebstähle in den Bezirken Amstetten und Melk verantwortlich gemacht. Dabei sollen Wertgegenstände im Gesamtwert von rund 125.000 Euro erbeutet worden sein.
Raubmord in der Schweiz
Außerdem sind zwei der Täter keine Unbekannten bei der Polizei. Einer war bereits wegen eines Raubmordes in der Schweiz verurteilt worden. Ein anderer wurde im Jahr 2002 wegen eines Banküberfalls in den USA und 2010 in Italien wegen Einbruchdiebstahls, Erpressung und organisierter Kriminalität zu einer weiteren Haftstrafe verurteilt.
Während der 49-jährige Hauptbeschuldigte geständig ist, verweigern die beiden Komplizen weiterhin die Aussage. Alle drei Männer befinden sich in der Justizanstalt St. Pölten in Haft.
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