Die Nasen beginnen zu jucken, die Augen zu tränen: Für Allergiker stehen harte Zeiten vor der Tür. Warum die Saison heuer kräftig ausfällt, weiß Markus Berger vom Polleninformationsdienst.
Das sonnige Wochenende war der Vorbote: Der steirische Frühling steht in den Startlöchern – und mit ihm auch die Pollensaison. „Erste Belastungen gab es bereits in den Städten durch die Purpurerle. Diese Woche erwarten wir für Hasel und Erle wetterbedingt geringe bis mäßige Belastungen. Die Woche darauf geht es dann wirklich los – speziell, wenn die Temperaturen auf über fünf oder gar zehn Grad klettern“, sagt Markus Berger, Obmann des Polleninformationsdiensts.
Allergiker müssen sich heuer auf intensive Belastungen gefasst machen. Nach einem milderen Vorjahr erwartet uns nun kräftiger Pollenflug. „Schwache und starke Jahre wechseln einander meist ab. Außerdem hat der kalte Winter die Saison verzögert, weshalb wir bei trockenen und sonnigen Bedingungen einen explosionsartigen Anstieg erwarten“, so Berger.
Nachdem Hasel und Erle Ende Februar ihre Spitze erreichen, werden Esche und Birke im März spürbar. Gräser nehmen dann ab April Fahrt auf. Die Dauer der Saison hat sich insgesamt „massiv verlängert“. „CO₂ steigert die Pollenproduktion. Und weil unser Klima wärmer wird, haben wir schon bis zu 300 allergierelevante Tage im Jahr. In der Südoststeiermark messen wir im Herbst noch starke Beifuß- und Ragweed-Belastungen.“
Aber Allergiker sind nicht wehrlos. Zum einen sei es sinnvoll, jetzt noch eine Austestung beim Arzt zu vereinbaren. Zum anderen empfiehlt Berger isotonische Kochsalzlösungen für Nase und Augen – auch FFP2-Masken können präventiv helfen. Und wenn es hart auf hart kommt, hilft wohl nur der Griff zu den Allergietabletten.
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