Fünf Stufen, ein System – Im Jahr 1993 war die europäische Lawinengefahrenskala ein Meilenstein. Damals Fax und Teletext, heute Apps, GPS und hochaufgelöste Wetterkarten. Doch eines ist gleich geblieben: die Sprache der Gefahrenstufen. Und genau die soll jetzt moderner, klarer und verständlicher werden.
In den vergangenen 30 Jahren hat sich unser Wissen über Lawinen massiv weiterentwickelt. Lawinenwarner arbeiten systematischer, Wintersportler sind informierter – vom Profi bis zum Wochenend-Tourengeher. Was fehlt? Eine Sprache, die intuitiv erklärt, wie gefährlich es wirklich ist.
Die europäischen Lawinenwarndienste haben laut dem Lawinenwarndienst Tirol sechs Jahre lang gemeinsam an einer Weiterentwicklung gearbeitet. Die gute Nachricht: Die fünf Gefahrenstufen bleiben, ebenso ihre Anwendung. Neu ist der Fokus auf klare Worte statt technischer Fachbegriffe – verständlich für alle, unabhängig von Vorwissen und Sprache.
Doch bei der Entwicklung dieser neuen Sprachregelung setzen die Lawinenwarner auf die Mithilfe der Bergsport-Community und bitten alle – vom Profi bis zum Wochenend-Tourengeher – mittels Umfrage (Dauer rund zehn Minuten) mithelfen, die Sprache der Lawinengefahrenskala zu verbessern. Gerade Anfänger sind ausdrücklich eingeladen – denn für sie soll die Skala künftig noch leichter zu verstehen sein.
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