Trauer und Bestürzung in Graz: Der auch über die Grenzen der Steiermark bekannte Politik- und Medienexperte Heinz Wassermann ist überraschend verstorben. Der 61-Jährige gebürtige Kärntner litt an einer heimtückischen Krankheit. Der „Krone“ war er stets mit Rat und Tat verbunden.
Die traurige Nachricht ereilte Dienstagvormittag seine Kollegen an der FH Joanneum in Graz, wo Heinz Wassermann seit vielen Jahren lehrte und forschte. „Es ist ein schwerer Verlust für unser Institut und die FH insgesamt“, zeigt sich Heinz M. Fischer, Leiter des Instituts Journalismus und Digitale Medien an der FH Joanneum in Graz, im Gespräch mit der „Krone“ tief betroffen. „Mehr als zwei Jahrzehnte hat mein guter Freund die Themenfelder Politik und Mediengeschichte entscheidend geprägt.“
Der 1964 in Hermagor geborene Kärntner studierte Betriebswirtschaftslehre, Geschichte und Sozialkunde, Philosophie, Psychologie und Pädagogik an der Karl-Franzens-Universität Graz und übernahm ab dem Jahr 2002 Lehraufträge an der FH Joanneum, wo er schließlich als Professor zahlreiche Studenten ausbildete. Gleichzeitig fungierte Heinz Wassermann als Herausgeber von vier Monografien, sieben Sammelbänden und mehr als 100 wissenschaftlichen Publikationen zu Geschichtsbewusstsein und Erinnerungskultur, Antisemitismus, Rechtsextremismus, politischer Kommunikation und Wahlforschung.
Für die „Krone“ war Heinz Wassermann über viele Jahre ein hochgeschätzter Beobachter der steirischen Landespolitik und wichtiger Begleiter bei Wahlen. Er wird fehlen!
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