Mit einem lauten „Ich gelobe …“ beendeten 350 junge Rekruten mit der Angelobung in Kirchberg in Tirol am Freitag den ersten, allgemeinen Teil ihrer militärischen Ausbildung. Für sie beginnt nun die spezialisierte Ausbildung zum Hochgebirgsjäger in der 6. Gebirgsbrigade.
Brigadier Gerhard Pfeifer, Kommandant der 6. Gebirgsbrigade, betonte in seiner Ansprache: „Das Militär investiert aktuell massiv in Ausrüstung und Ausstattung. Dennoch waren und bleiben motivierte und gut ausgebildete Soldatinnen und Soldaten der Schlüssel zu den erfolgreichen Einsätzen des Österreichischen Bundesheeres. So bin ich als militärischer Kommandant überzeugt, dass die von der Expertenkommission empfohlene Verlängerung des Wehrdienstes und vor allem die Wiedereinführung der Truppenübungen wichtige Schritte hin zu einem verteidigungsbereiten Österreich sind.“
Auch Landesrätin Pawlata mit Ansprache
Seitens der Politik war SPÖ-Landesrätin Eva Pawlata bei der Angelobung dabei. Auch die Politikerin gab den jungen Rekruten einige Worte mit auf den Weg: „Wenn Sie einen Teil Ihrer Lebenszeit zur Verfügung stellen, um den Dienst an der Waffe abzuleisten, erbringen Sie einen unverzichtbaren Beitrag zur Verteidigung der Republik. Sie tragen zum Erhalt von Sicherheit, Demokratie und einer freien, selbstbestimmten Gesellschaft bei. Angesichts der gehäuften Meldungen über bewaffnete Auseinandersetzungen ist die Weiterentwicklung des Bundesheeres zur Sicherung und Erhaltung des Friedens unabdingbar. Das Modell des Wehrdienstes mit anschließender Milizverwendung ist ein Garant dafür, dass die Landesverteidigung auf breiten Schultern getragen wird.“
Wie berichtet, wird derzeit über ein neues Wehr- und Zivildienstmodell diskutiert.
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