Die Menschen sind quer durch die Branchen so verunsichert wie seit 2016 nicht mehr. Damals war laut Arbeitssoziologen vorrangig die Flüchtlingskrise schuld, 2022 dann Corona. Besonders betroffen sind Pfleger. Gleich mehrere Faktoren führen zu den schlechten Werten im Arbeitsklima Index ...
Stress, Unsicherheit und Zukunftssorgen sind nur drei Punkte, die Beschäftigte in Salzburg derzeit plagen. Wie der Arbeitsklima Index für 2025 zeigt, ist die allgemeine Zufriedenheit im Job so niedrig wie zuletzt 2022. Schlechter war nur das Jahr 2016. Den besten Wert der letzten zehn Jahre gab es 2018 mit 72 von 100 Punkten. Aktuell sind es 66.
„2022 waren die allgemeine Lebenszufriedenheit und auch die Aussicht auf Besserung inmitten der Pandemie schlecht“, sagt Bernd Wimmer, Arbeitssoziologe der Arbeiterkammer (AK), auf „Krone“-Anfrage. 2016 lagen die schlechten Werte an Verunsicherungen durch die Flüchtlingskrise.
Aktuell sei eine Kombination diverser Faktoren problematisch: gestiegene Lebenserhaltungskosten, angespannte wirtschaftliche Lage der Arbeitgeber und eine permanente Informationsflut über globale Krisen wie Krieg und Klimawandel.
Besonders massiv durch Stress belastet ist der Gesundheits- und Sozialbereich. „Die Pflege hat sich hier psychisch und körperlich immer weiter nach oben geschraubt“, so der Experte. „Da besteht absoluter Handlungsbedarf. Es braucht bessere Bedingungen, denn der Bereich ist für die Gesellschaft essenziell!“ Studien zeigen, dass Pfleger im Schnitt nur acht Jahre im Beruf bleiben.
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