Alkoholisiert, unter Drogen stehend und zudem völlig übermüdet setzte sich ein 39-Jähriger am Dienstagabend im Tiroler Außerfern ans Steuer seines Pkw – und das hatte fatale Folgen: Der Einheimische krachte mit einem anderen Auto zusammen, in dem sich eine Frau (33) und ein zehnjähriger Bub befanden. Beide Insassen erlitten Verletzungen.
Ereignet hat sich der Unfall am Dienstagabend, kurz nach 18 Uhr, in Lechaschau bei Reutte. Die 33-jährige Einheimische war mit ihrem Pkw, in dem der zehnjährige Bub am Beifahrersitz saß, auf der Wängler Straße (L259) unterwegs, als plötzlich der 39-Jährige mit seinem Wagen von einer Seitenstraße kommend auf die Landesstraße fuhr.
Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge, wobei die Frau und das Kind unbestimmten Grades verletzt wurden.
Die Polizei
Und dann krachte es: „Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge, wobei die Frau und das Kind unbestimmten Grades verletzt wurden“, so die Polizei. Der männliche Unfalllenker kam offenbar mit dem Schrecken davon. Er sei „augenscheinlich unverletzt“ geblieben, hieß es.
Alkohol, Drogen, Übermüdung
Brisant: Ein beim 39-Jährigen durchgeführter Alkomattest habe eine leichte Alkoholisierung ergeben. „Zudem konnte eine Beeinträchtigung durch Suchtmittel und Übermüdung festgestellt werden, weshalb ihm der Führerschein vorläufig abgenommen wurde“, so die Ermittler weiter.
Frau und Kind im Krankenhaus
Die verletzte Frau und der Bub wurden nach der Erstversorgung vor Ort mit der Rettung ins Bezirkskrankenhaus Reutte eingeliefert. Die Landesstraße war aufgrund des Unfalls etwa eineinhalb Stunden gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.
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