Stich um Stich in die Endrunde! Nicht weniger als 64 Paare kämpften in Kolsass um einen Platz im großen Finale um die „Tiroler Watter-Krone“, wo nicht nur Ruhm, sondern auch tolle Preise warten.
Schon vor dem ersten Wurf lag am Donnerstagabend im Restaurant vom Hotel Rettenberg in Kolsass eine fühlbare Spannung in der Luft. Wenig später waren bereits laute „Drei“-Rufe zu hören, konzentrierte Blicke trafen auf Pokerfaces und die ersten Punkte wurden notiert.
Duelle der Generationen und einfallsreiche Outfits
128 leidenschaftliche Kartenspieler aus der Region und darüber hinaus waren zur letzten und seit Wochen ausgebuchten Bezirksausscheidung für das Finale der „Tiroler Watter-Krone“ gekommen. Gemeinsam mit der Tiroler Versicherung sucht die „Krone“ nämlich die besten Watter im Land.
Doch nicht nur erfahrene Routiniers trumpften auf. Auch zahlreiche junge Spieler mischten beherzt mit und forderten die etablierten Akteure mit Mut, Bluff und Spielfreude heraus. So wie die erst zwölf Jahre alte Paulina, die mit ihrem Patenonkel Paul sogar in eigens angefertigten Team-Outfits antrat. „Ich watte auch sonst sehr gerne. Meine Schulkollegen und andere Freunde in meinem Alter habe ich mit der Leidenschaft aber leider bisher nicht anstecken können“, meint die junge Tirolerin mit einem Lächeln.
In insgesamt sieben intensiven Gruppenspielen wurde um jeden Stich und jeden Punkt gekämpft. Unter den Teilnehmern befand sich unter anderem auch Rudolf Häusler, ehemaliger Bürgermeister von Kematen. Für das begehrte Finalticket reichte es für ihn und Spielpartner Bernhard Meischberger aber leider nicht.
Für zwei Fußballfanatiker werden Finalträume wahr
Auch Cäcilia und Franz Maurer können sich ab sofort ganz auf die Faschingssaison konzentrieren. Die Chefs vom über die Grenzen Tirols hinaus bekannten Kostümverleih Hundegger-Maurer in Innsbruck-Arzl spielten nach Anfangsschwierigkeiten (ein 0:8-Rückstand im ersten Duell wurde noch ein Sieg) groß auf, mussten sich am Ende aber in ihrer Gruppe Robert und Sophia Schweighofer geschlagen geben. Und der Obmann der Red Eagles Austria, Fanclub der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft und des FC Bayern München aus Imst, verriet auch sein Erfolgsgeheimnis. „Vor allem bei den langen Fahrten zu den Länderspielen in Wien wird bei uns im Bus regelmäßig gewattet“, berichtet der fanatische Fußballfan stolz.
Für Robbie und seine Ehefrau lebt der Traum – wie für sieben andere Paarungen – weiter. Mit den Siegern der übrigen Vorrunden geht es nun am 30. Jänner nach Innsbruck, wo in der Zentrale der Tiroler Versicherung die Karten neu gemischt werden. Im Finale wartet nicht nur die „Watter-Krone“, sondern auch Preise im Wert von 27.000 Euro – und die Hoffnung, am Ende ganz oben zu stehen.
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