Blackout-Alarm

Wenn‘s überall finster wird – so rüstet sich NÖ

Niederösterreich
17.01.2026 12:00
Porträt von Franziska Führer
Von Franziska Führer

Plötzlich ist alles dunkel. Es gibt kein Licht, kein Wasser, keinen Mobilfunk mehr – für den Fall eines Blackouts sind die heimischen Feuerwehren und das offizielle Niederösterreich gut gerüstet. Vorsorgen sollte aber jeder.

Was tun, wenn plötzlich alles lahm liegt? Aufgrund der Erfahrungen des flächendeckenden Stromausfalls kürzlich in Berlin und dem Blackout in Slowenien im Jahr 2014 setzt Niederösterreich nun verstärkt auf Prävention. „Es geht um Vorsorge, nicht um Panikmache“, betonte Niederösterreichs Landesvize Stephan Pernkopf bei einer Pressekonferenz am Freitag in Tulln (NÖ). Niederösterreich sei, laut Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner, für den Ernstfall gut gerüstet.

Land und Feuerwehr gewappnet
Als zentrales Element in der Krisensituation gilt die Kommunikation. Diese wird mit 120 Notstromaggregaten für den Digitalfunk abgesichert, für Krisenstäbe werden sieben Sendeanlagen gegen den Versorgungsausfall sicher gemacht. Zudem wurden bereits rund 400 Aggregate für die Feuerwehrhäuser angeschafft und alle Landeskliniken notstromversorgt. Bald soll diese Versorgung auch auf alle 50 Pflegeeinrichtungen der Landesgesundheitsagentur (LGA) ausgeweitet werden.

300 niederösterreichische Gemeinden verfügen außerdem bereits über eigene Sonderkatastrophenpläne – bis Jahresende sollen alle Kommunen  über ein solches Konzept verfügen. Auch die Treibstoffversorgung ist gesichert. Für den Ernstfall sind im Feuerwehr- und Sicherheitszentrum Tulln 180.000 Liter Treibstoff vorrätig, die durch die 20 gekauften, mobilen Tankstellen in sämtliche Bezirke ausgeliefert werden könnten. 

Eigenvorsorge erforderlich
Dennoch müsse sich jeder selbst im eigenen Haushalt schon vorab gut absichern. „Eigenvorsorge ist kein Zeichen von Angst, sondern von Verantwortung“, betonen Pernkopf und Fahrafellner. Die Bevölkerung solle sich etwa mit Taschenlampen, Kerzen, Lebensmittelvorräten in Form von Konserven und Akku-betriebenen Radiogeräten für akute Krisensituation rüsten. 

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