Nach Gipfel in Graz

Weiterhin kein weißer Rauch in der Stadionfrage

Steiermark
15.01.2026 17:30

Bei einem Gipfel am Donnerstag im Grazer Rathaus gab es neuerlich keine konkrete Antwort auf die Stadion-Frage. Die Stadtregierung will jetzt den Vorschlag von Sturm und GAK rechtlich prüfen.

Das entscheidende Match ums Grazer Stadion ist eröffnet. Nachdem Sturm und GAK am Mittwoch erstmals gemeinsame Pläne für Liebenau präsentierten, stand am Donnerstag eine (schon vor Wochen fixierte) Runde mit der Grazer Stadtregierung an. Um 13 Uhr trafen Sturm-Boss Christian Jauk (mit „Vize“ Peter Schaller) und GAK-Boss René Ziesler (begleitet von Vorstand Matthias Dielacher) auf die Koalitionsspitze rund um Bürgermeisterin Elke Kahr und Finanzstadtrat Manfred Eber (beide KPÖ).

Nach knapp drei Stunden war die nächste Runde im Stadion-Drama vorbei. Einen Sieger gab’s dabei (wieder einmal) nicht. „Das vorgelegte Konzept enthält neue Facetten, aus denen sich rechtliche Fragestellungen ergeben, die nun sorgfältig zu prüfen sind“, hieß es danach von Eber. Für nächsten Donnerstag wurde eine weitere Runde vereinbart – Ziel der Stadtregierung sei es jedenfalls, im Februar-Gemeinderat den nächsten Schritt zu setzen.

Stadion-Gipfel: Karl Dreisiebner, Christian Jauk, Elke Kahr, René Ziesler, Doris Kampus und ...
Stadion-Gipfel: Karl Dreisiebner, Christian Jauk, Elke Kahr, René Ziesler, Doris Kampus und Manfred Eber(Bild: Christian Jauschowetz)

Wie berichtet, wollen sich die Klubs am Umbau mit je zehn Millionen Euro beteiligen – durch eine Reduzierung der ursprünglich geplanten Kapazität auf 20.000 (statt 25.000) Plätze sollen die Kosten von 150 Millionen auf 95 Millionen Euro zurückgefahren werden. Für ihre Beteiligung wollen die Vereine das Baurecht und auch die Betreibergesellschaft führen.

Ob da Land und Stadt mitmachen, erscheint aktuell fraglich. Die Stadt würde als Alleineigentümer dafür wohl einen Baurechtszins verlangen. Und aus der Grazer Burg ist zu vernehmen, dass man für einen Beitrag von immerhin 37,5 Millionen Euro (so wie die Stadt) auch eine Gegenleistung einfordert. Die Klubs verwiesen diesbezüglich schon am Mittwoch auf die Stadien in Linz und Wien, die trotz üppiger öffentlicher Förderung durch die Vereine betrieben werden. Damit ist weiter alles offen und aus Sicht der KPÖ droht die Stadion-Frage zum heißen Wahlkampfthema zu werden.

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