Am Mittwoch präsentierten Sturm und der GAK ein gemeinsames Konzept zum Ausbau und Betrieb der Merkur Arena. Wenige Stunden später hat auch die Grazer Stadtpolitik reagiert und begrüßt die angestrebte Lösung.
Mittwochvormittag luden ja die beiden Fußballvereine Sturm und GAK zu einer gemeinsamen Pressekonferenz, in der sie das gemeinsame Vorgehen in der leidigen Stadion-Cause in Liebenau bekanntgaben. Mit einem aus vier Pfeilern bestehendem Plan soll das Projekt nun angegangen werden.
Nun hat auch die Stadtpolitik auf den Termin reagiert. In der begrüßt die KPÖ um Finanzstadtrat Manfred Eber die Ankündigung der Klubs, denn dieser Schritt sei eine notwendige Grundlage, um eine Lösung voranzubringen. Doch gleichzeitig hält man fest, „dass nach dem Termin jedoch noch viele Fragen offen sind. Insbesondere, wie der angekündigte Schulterschluss zwischen Sturm und GAK und in weiterer Folge mit Stadt und Land im Detail ausgestaltet werden soll.“
Eine Weichenstellung erwarte die Stadt vom bereits vor Wochen für Donnerstag angesetzten Termin mit Bürgermeisterin Elke Kahr, der Koalition sowie städtischen Spitzenbeamten gemeinsam mit Vertretern beider Klubs. Erwartet wird auch ein belastbares Betreiberkonzept von Sturm und GAK. Was das Finanzielle betrifft, hält die Stadt ihre Zusage von 30 Millionen Euro. „Gleichzeitig ist die Stadt verpflichtet, mit öffentlichen Mitteln und Eigentum verantwortungsvoll und transparent umzugehen“, wird in der Aussendung festgehalten. „Es muss eine Entscheidung im Sinne der Grazer Bevölkerung sein.“
„Endlich Nägel mit Köpfen machen!“
Deutlich klarere Worte findet Sportstadtrat Kurt Hohensinner von der ÖVP: „Die Zeit des Auf- und Wegschiebens muss jetzt vorbei sein! Die Grazer verdienen Lösungen. Ich freue mich, dass es einen klaren gemeinsamen und zukunftsträchtigen Weg gibt, auf den sich beide Klubs geeinigt haben. Graz braucht ein modernes Stadion. Für die Entwicklung von Sturm und GAK, vor allem für die Fans, aber auch für den Wirtschaftsstandort. Jetzt ist Bürgermeisterin Elke Kahr in der Pflicht, endlich Nägel mit Köpfen zu machen.“
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