Beim 230 Millionen Euro teuren Haus der Physik in Innsbruck fand am Montag die Grundsteinlegung statt. Eine Zeitkapsel wurde einbetoniert, mit Botschaften an die Nachkommen in ferner Zukunft.
Die riesigen Keller sind bereits betoniert, jetzt kommt das Haus der Physik in Innsbruck an die Oberfläche: Aus diesem Anlass feierten am Montag Bundes-Immobiliengesellschaft (BIG), Universität Innsbruck und Stadt Innsbruck die Grundsteinlegung. Wie schon beim Spatenstich im April des Vorjahres verliehen die Festrednerinnen und -redner ihrer großen Freude Ausdruck über den Neubau.
Inhalt der Zeitkapsel
Wie bei solchen Großprojekten üblich wird auch eine „Zeitkapsel“ einbetoniert für nachfolgende Generationen. Darin enthalten sind ein Zollstock der BIG, ein 3D-Modell des fertigen Projekts, eine Ausgabe einer aktuellen Zeitung und ein Bild des Dalai Lama, wie BIG-Geschäftsführerin Christine Dornaus erläuterte.
Die Innsbrucker Physik ist international sehr sichtbar und lässt regelmäßig mit tollen Forschungserfolgen aufhorchen.
Rektorin Veronika Sexl
Alte Physik hatte Schwächen
„Wir legen hier auch den Grundstein für eine moderne Physik“, betonten Rektorin Veronika Sexl und Vize Gregor Weihs. Dieser berichtete von baulichen Unzulänglichkeiten des alten Gebäudes, die er als Physik-Student in den 1990er-Jahren selbst kennengelernt hatte.
Wie sieht es mit den Baukosten aus? Zuletzt war ja von einer möglichen Kostenexplosion die Rede. „Der selbst gesteckte Baukosten-Rahmen von 230 Millionen Euro wird halten, genauso der Zeitplan. Ich freue mich auf die Inbetriebnahme im Wintersemester 2028“, betonte Dornaus.
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