Spektakulärer Unfall am Samstagabend im Tiroler Zillertal: Ein voll besetztes Auto geriet bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen ins Schleudern und krachte mit voller Wucht gegen eine Lärmschutzwand, woraufhin noch Teile auf die parallel verlaufende Bundesstraße geschleudert wurden. Der Lenker war laut Polizei stark alkoholisiert.
Ereignet hat sich der folgenschwere Unfall gegen 21 Uhr in Rohrberg. Der 34-jährige Einheimische, der in Begleitung von vier Personen war, war auf einer Gemeindestraße unterwegs. „Laut bisherigem Erkenntnisstand geriet das Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit plötzlich ins Schleudern und kam von der Fahrbahn ab“, berichtete die Polizei.
100 Meter über Bankett geschlittert
Zum Unfallzeitpunkt herrschten winterliche Bedingungen. „Der Wagen schlitterte folglich auf einer Länge von 80 bis 100 Metern über das Bankett, wobei ein Baum und ein Verkehrsspiegel beschädigt bzw. ausgerissen wurden“, so die Ermittler weiter. Letztlich krachte das Fahrzeug mit voller Wucht gegen eine Lärmschutzwand.
Teile auf Bundesstraße geschleudert
„Durch die Aufprallwucht wurden Teile auf die parallel verlaufende B169 Zillertal Straße geschleudert. Ein dort fahrender Pkw überfuhr den auf die Fahrbahn geschleuderten Verkehrsspiegel, wodurch am Fahrzeug Sachschaden entstand“, hieß es.
Lenker wurde Führerschein abgenommen
Die alarmierte Rettung sowie die Polizei rückten an. Verletzt wurde offenbar niemand. „Beim 34-jährigen Lenker wurde jedoch eine starke Alkoholisierung festgestellt, ihm musste der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen werden“, so die Ermittler. Entsprechende Anzeigen folgen.
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