Beim Salzburger Stier

Dieses Team könnte zum Favoritenschreck werden

Salzburg
02.01.2026 09:00

Der Hallen-Klassiker Salzburger Stier startet Freitagabend in die 43. Ausgabe. Die Vorfreude ist bereits sehr groß. Westligist Seekirchen gilt als Favorit, St. Koloman könnte aber alle überraschen.

Zum bereits 43. Mal findet heute bis Dienstag der Salzburger Stier statt. Das Turnier von Veranstalter Leopoldskron-Moos ist längst ein Klassiker in der Halle – die Vorfreude bei allen Teilnehmenden ist auch heuer dementsprechend groß. Fragt man bei den Klubs nach, bekommt man unisono zu hören, dass Spieler wie Trainer den Start des Stiers schon herbeisehnen.

Titelverteidiger Siezenheim bekommt es heute (17) im Eröffnungsspiel mit Salzburger-Liga-Konkurrent Thalgau zu tun. Bei den Siezenheimern, die sich teilweise den Stier vor lauter Freude sogar tätowieren ließen, steht heuer Felix Auinger an der Seitenlinie. „Wir werden mit einer veränderten Mannschaft spielen“, winkt der Coach bei der Frage nach der Titelverteidigung ab. Ziel sei es, die Vorrunde zu überstehen und am Finaltag dabei zu sein.

Viel konkreter wird dafür Neo-Wals-Grünau-Trainer Bernhard Huber-Rieder. „Wenn ich irgendwo mitspiele, will ich auch gewinnen.“ Wie bei Siezenheim fehlen auch beim Westligisten einige Bandenzauberer, dafür ist mit Petrit Nika der Torschützenkönig von 2025 (neuer Rekord mit 23 Treffern) nach einem halbjährlichen Grödig-Intermezzo wieder zurück im Team.

Beim Stier wieder für Grünau auf Torejagd: Petrit Nika (re.).
Beim Stier wieder für Grünau auf Torejagd: Petrit Nika (re.).(Bild: Andreas Tröster)

Schwieriger Start
Egal, mit welchem Kader, Seekirchen gilt neben Grünau und Hallein als Favorit. Zum Start bekommen es die Wallerseer (amtierender Futsal-Landesmeister) aber gleich mit einem gefährlichen Außenseiter zu tun. St. Koloman (2. Landesliga Nord) hat mit Stefan Federer und Ilyas Ikache zwei starke Futsal-Kicker im Aufgebot und könnte sich als Favoritenschreck entpuppen.

Gefährliche Außenseiter: Icon-League-Sieger Federer und St. Koloman.
Gefährliche Außenseiter: Icon-League-Sieger Federer und St. Koloman.(Bild: zVg)

Bei der auf dem Papier engsten Gruppe E (Straßwalchen, Hallwang, Neumarkt, Bergheim) kann alles passieren. „Aber wenn du im Finale sein willst, musst du solche Gruppen auch bespielen“, weiß Straßwalchens Co-Trainer Semir Ikanovic. Er vertritt Markus Scharrer, der schon vor seiner Zusage als neuer Trainer bei den Flachgauern eine Einladung für ein Legendenturnier in Wien angenommen hat.

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