In Bad Fischau, Bezirk Wiener Neustadt, ist das Neujahrsschwimmen im örtlichen Thermalbad bereits langjährige und beliebte Tradition. Etwa 600 Besucher kamen heuer, um bei einem Glas Sekt und zu den Klängen des Neujahrskonzerts ein Bad im 19 Grad kalten Becken zu nehmen.
Zugegeben, es ist jetzt keine so großartige Leistung, ein Bad im ganzjährig 19 Grad „warmen“ Becken zu nehmen, wenn es im Freien mit knapp über null Grad um einiges kälter ist. „Was dabei die eigentliche Herausforderung ist, ist das Verlassen des Beckens“, lacht ein Besucher des jährlichen stattfindenden Neujahrsschwimmen im Thermalbad Bad Fischau, Bezirk Wiener Neustadt.
Jedes Jahr lädt der Bürgermeister ein
Das Event am 1. Jänner ist dort bereits zu einer beliebten und treuen Tradition geworden. Bürgermeister Stefan Zimper lädt jedes Jahr dazu ein. „Seit wann es dieses Event schon gibt, weiß ich selbst nicht so ganz genau“, freut er sich über den jährliche steigenden Besucherandrang. Er schätzt jedoch, dass es schon zwischen 15 und 20 Mal stattgefunden hat.




Das denkmalgeschützte Bad wurde 1900 eröffnet. Da, wo früher der Adel und die Schönen und Reichen der Belle Époque die Sommerfrische genossen, tummeln sich heute vor allem während der heißen Sommermonate Badegäste, die das kristallklare, ganzjährig konstant 19 Grad kalte Wasser schätzen. Gespeist werden die beiden Becken – das Herren- und das Frauenbecken – durch zwei Quellen. „Früher waren es drei, aber eine ist leider bereits versiegt“, erklärt Zimper. Derzeit wird der Kinderbereich vergrößert. „Ein Erlebnisareal samt Flußlandschaft wird heuer noch eröffnet“, freut sich Zimper darüber, dass auch die Kinder das kalte, dafür unchlorierte Wasser in seinem Thermalbad lieben.
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